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Dr. Manuel Ruiz
Bachelor-Studiengang  HWI               SS 2017

Die Vorlesung
Nr. 88-006 "Volkswirtschaftslehre" (mit integrierten Übungen)
(Pflichtveranstaltung für 6. Semester HWI-Bachelor)
findet  im kommenden SS
Donnerstags von 12.30-16.00 im Hs. Wiwi B1 im VMP5 statt.

Die Vorlesung "Volkswirtschaftslehre" für höhere Semester HWI mit Vorkenntnissen in BWL, Mathematik und Statistik ist eine alle zwei Semester immer im SS angebotene Veranstaltung der
Fakultät BWL der Universität Hamburg.(Alte PO).
Daher gibt es, wie bei allen Veranstaltungen des Fachbereichs, zwei Prüfungstermine in den üblichen Zeitfenstern für die Klausuren, also eine erste und eine zweite Abschluß-Klausur (über jeweils 120 Minuten).

   (Stand vom 24.7.2017)           Hausaufgaben zur 12. Vorlesung unten verfügbar!
Hier verfügbar:
 Ergebnisse Test vom 1.6.17
 Testklausurfragen vom 1.6.17

Sprechstunden im Semester Dienstags ab 14 Uhr  nach Anmeldung.
Dr. Manuel Ruiz
Universität Hamburg
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Fakultät für Betriebswirtschaft (HBS)
Von-Melle-Park 5 ; Z. 3047
20146 Hamburg
 

@emailadressen@ruiz(at)econ(Dot)uni-hamburg(Dot)de
oder               @el1i001(at)uni-hamburg(dot)de
 

Literaturhinweise (vgl. Lehrbuchliste)

Hausaufgaben zur Vorlesung

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Semestertermine
(1)     6.4.17
(2)   13.4.17
(3)   20.4.17
(4)   27.4.17
(5)     4.5.17
(6)    11.5.17
(7)   18.5.17
*Himmelfahrt*
(8)     1.6.17   Testklausur 12.30-13.30  Wiwi B1. Die Vorlesung verschiebt sich um eine Stunde von 14 Uhr bis gegen 17.30 Uhr.
*Pfingstpause*
(9)   15.6.17
(10) 22.6.17
(11) 29.6.17
(12)   6.7.17
(13)   13.7.17    1. Abschlußklausur 13.30-15.30 Uhr

Die Klausurtermine sind durch das Prüfungsamt HWI wie folgt festgelegt worden:

1. Abschlußklausur  13.7.2017   Donnerstag,  13.30 - 15.30 Uhr.  (120 Min) VMP 5 Hs. Wiwi B1

Alle Klausurergebnisse und weitere Informationen finden Sie ab Anfang August 2017 auf unserer STINE-Seite!

2. Abschlußklausur  28.9.2017   Donnerstag  13.30 - 15.30 Uhr.   (120 Min) VMP 5 Hs Wiwi B1
(Letzte Abschlußklausur für die Pflichtveranstaltung "Volkswirtschaftslehre" für 6.Semester HWI nach der alten Prüfungsordnung!)

Organisatorische Hinweise Abschlußklausur

Bitte erscheinen Sie rechtzeitig in Ihrem Klausurraum, damit Ihnen Ihr persönlicher Platz zugeteilt werden kann.
Gestattet sind nur: Stifte, Lineal und ein einfacher Taschenrechner; Ausweis bitte mitbringen.
Nicht gestattet sind: Sämtliche Unterlagen, Bücher, Skripte, Handys usw.
Verwendung eigenen Papiers ist nicht gestattet;Das Papier für die Klausur wird Ihnen gestellt.
 
 

Bonus-Punkt-Anrechnung Testklausur (60 Min):
Max. Punktzahl für jede Teilaufgabe der Testklausur: 3 Punkte. Max. Punktzahl für den gesamten Test: 36 Punkte (4 Test-Aufgaben mit je 3 Teilaufgaben).
Mit der Testklausur wird ab 17 Punkte (knapp 50% richtig) 1 BonusP erworben,
ab 25 Punkte (knapp 75% richtig) werden 2 BonusP erworben.
Die BonusP werden folgendermassen auf die Abschlußklausur angerechnet; (Anrechnung nur in diesem Semester, Anrechnung nur einmal!)
dabei entspricht:
1 BonusP 1/4 Abschluss-Gesamt-Notensprung (bzw der zu diesem Notensprung in der Abschlussklausur gehörenden Punktzahl).
2 BonusP 1/2 Abschluss-Gesamt-Notensprung (bzw der zu diesem Notensprung in der Abschlussklausur gehörenden Punktzahl: Die Abschlußnote kann sich dadurch etwa von 3,7 auf 3,3 oder auf 3,0 verbessern).

Zur Klausurstruktur der VWL-Abschlußklausur für BA-HWI :
Die Klausur besteht aus 6 kleineren Fragen mit etwa 14 min Bearbeitungszeit und 1 größeren Frage mit etwa 30 min Bearbeitungszeit, dabei müssen sämtliche 7 Fragen bearbeitet werden, die Klausurdauer beträgt zwei Stunden.
 

Hinweis:
Der relevante Stoff für die Testklausur und die Abschlussklausur ist durch die in der laufenden Vorlesung jeweils behandelten Inhalte abgegrenzt.

Es wird  daher nachdrücklich empfohlen, die Vorlesungsinhalte kontinuierlich während des Semesters mit Hilfe Ihrer persönlichen Vorlesungsaufzeichnungen, durch das Studium der angegebenen Literatur und durch regelmäßige Lösung der Hausaufgaben nachzuarbeiten.

Die regelmäßige Teilnahme an der aktuellen Vorlesung wird selbstverständlich vorausgesetzt.

Die im Semester zu jeder einzelnen Vorlesung verteilten Hausaufgaben dienen  (neben den in der Vorlesung angegebenen Lehrbuch-Kapiteln) zur Nachbereitung und Verständnis-Kontrolle des gerade in der lfd. Vorlesung behandelten Stoffes und sollten am besten jeweils direkt nach Besuch der Vorlesungen von Ihnen selbständig gelöst werden.
Probleme und Fragen bei der Lösung Ihrer Übungs-Hausaufgaben und  offene Fragen zum Stoff können Sie mit mir persönlich wöchentlich in meinen Sprechstunden besprechen. (Anmeldung wird empfohlen)

Warnung: Es gibt keine von mir autorisierten Lösungen zu Klausuren und Hausaufgaben! Vor fehlerhaften Unterlagen wird aus naheliegenden Gründen gewarnt!

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Die aktuelle Gliederung und Literatur zur Vorlesung hier als pdf-file verfügbar:

Gliederung VWL HWI-B.Sc. SS17
Literatur     VWL HWI-B.Sc. SS17
 

Der relevante Stoff für die Testklausuren und die Abschlussklausur ist durch die in der laufenden Vorlesung behandelten Inhalte abgegrenzt. Es wird daher nachdrücklich empfohlen, die Vorlesungsinhalte kontinuierlich während des Semesters mit Hilfe Ihrer persönlichen Vorlesungsaufzeichnungen, durch das Studium der angegebenen Literatur und durch regelmäßige Lösung der Hausaufgaben nachzuarbeiten. Probleme bei der Lösung der Hausaufgaben können Sie mit mir wöchentlich  in meiner Sprechstunde besprechen.   Bei "intellektuellen Notfällen" helfe ich auch per email, wenn Sie in der Lage sind, Ihr Problem kurz und klar zu beschreiben.
 
 

Aktuelle Materialien und Statistiken zur Vorlesung:
Internetseiten zum Lehrbuch von Blanchard:
http://myphlip.pearsoncmg.com/cw/mpbookhome.cfm?vbookid=388
http://www.pearson-studium.de

Eine wichtige Quelle für die Beschreibung und Prognose wirtschaftlicher Makro-Variablen in Deutschland ist:
Das neueste Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für 2016/17
Sie finden es unter:
http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/jahresgutachten-2016-2017.html
(Hinweis: Das Gesamtgutachten ist ein pdf-File mit  etwa 5,3 MB. Es ist eine sehr aktuelle Quelle mit sehr informativen Tabellen und Grafiken für fast alle wichtigen Makrovariablen, die Sie interessieren könnten und eventuell für ihre Bachelorarbeit benötigen. Daher lohnt es sich , das Gesamtgutachten zunächst zu komplett speichern und dann offline die jeweils relevanten Abschnitte aufzurufen.)

Neueste Prognosen:
Aktuelles Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute ist  verfügbar unter www.ifo.de

Die aktuelle Ifo-Konjunktur-Uhr ist unter www.ifo.de verfügbar.

Literaturhinweise (vgl. Lehrbuchliste)

zu den Abschn. 1 , 2 , 3 und 4 der Vorlesung:
Pindyk/Rubinfeld., Kap. 1, 2, 4.4 , 9,  16.4,16.5;
Außenhandelsmodell von Ricardo: Krugman Kap. 3, 4.1; Bofinger Kap.3, Mankiw, Taylor Kap.3; Pyndyk/Rubinfeld 16.5.
Blanchard, Kap. 1, 2, Bofinger, Kap. 22 ; Okun´sches Gesetz, VGR: Anhang A.,
Mankiw, Kap. 1, 2,  insb. Fallstudie 2-4 Okun´sches Gesetz,
I-O-Analysen  Frenkel/John Kap.10, Cezanne, Kap.10
Frenkel, John, Teil 1 u. Teil 2. (Kap. 1-4);
Cezanne, Kap. 9, Kap. 21

zu den Abschn. 5 u. 6 der Vorlesung:

E. Scholing Zur mehrdimensionalen Messung des wirtschaftlichen Entwicklungsstandes, in: Kyklos, Vol. 35 (1982), S. 201-222.
Paper hier verfügbar:  Zur mehrdimensionalen Messung...
Die  Gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprozesse  werden wir anhand der folgenden Tabelle in der Vorlesung behandeln. Die Entwicklung des Wirtschaftswachstums rund um die Welt

Mankiw, "Die Volkswirtschaft bei langfristiger Betrachtung" Kap. 3 + 4 (bis zur 4. Auflage) und Kap 3.1 bis 3.2 ,
Kap.7 und Kap.8 (ab 5. Auflage).
Blanchard, Illing Kap. 10, 11, 12
Beide Quellen sind zur Vor- und Nachbereitung sehr gut geeignet. Ich verwende in der Vorlesung die Abbildungen aus dem Mankiw, wer als Blanchard-Leser auch exakt die Abbildungen aus der Vorlesung haben möchte bzw nicht so viel mitzeichnen mag: Bitte herunterladen und zur Vorlesung am 11.5. mitbringen  Abbildungen zum Solow-Modell

Beachten Sie die Notationsunterschiede in den beiden Haupt-Readern::
Mankiw:    Y = F(K,L)     L Arbeitseinsatz                E Stand der Technik
Blanchard  Y = F(K,N)    N Arbeitseinsatz               A Stand der Technik
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zu den Abschn. 7 u. 8 der Vorlesung:

Blanchard, Illing  Kap  3, 5,  14, 16, Pindyck/Rubinfeld  Kap.15 Investitionen.
Mankiw  "Konsum" (K. 15 od.16) , "Gesamtwirtschaftliche Nachfrage I" (K. 9 od. 10), "Investitionen" (K. 17), "Staatsverschuldung" (K. 16 od.15)
Cezanne Kap. 10 I Konsum, Kap 10 II Investition, 11, 17.3a.
Zur Bedeutung der Höhe der marginalen Konsumquote und der Grösse des sich daraus ergebenden Fiskal-Multiplikators für die Konsolidierungspolitik in Krisenländern:
O. Blanchard, Growth forecast errrors and fiscal multipliers, IMF Working paper 13/1 (2013)  Dieses Paper wurde stark diskutiert, weil es den strengen Konsolidierungs-Ansatz des IMF
gegenüber hochverschuldeten Ländern wegen unerwartet großer negativer Multiplikatorwirkungen auf das BIP möglicherweise verändert hat.
http://www.imf.org/external/pubs/ft/WP/2013/WP1301.pdf

zu den Abschn. 9 u. 10 der Vorlesung:
Eine aktuelle Übersicht über die Geldpolitik der EZB und die  verschiedenen Geldmengengesamtheiten M1, M2 und M3 finden Sie in der folgenden, sehr zu empfehlenden Schrift
 "EZB, Die Geldpolitik der EZB 2011" .   (siehe: Monetäre Aggregate, Tab. 2.12, S.52!)

Blanchard,  Kap. 4, 5, 14, 15,   Kapitel 22.,  23."Liquiditätsfalle" , 26.2 "Moderne Konzepte der Geldpolitik"  .
Mankiw "Geld und Inflation" (Kap. 4), "Gesamtwirtschaftliche Nachfrage I" (Kap. 10), "Geldangebot und Geldnachfrage" (Kap. 18).
Cezanne  Kap. 11, 13, 14, 15.
Hinweis zur Vorlesung  Zur Vorbereitung/Nacharbeitung des "Lagerhaltungsansatzes" und der "Keynesianischen Theorie der Spekulationskasse" : Beide Modelle finden sich in der verständlichsten, einfachsten und klarsten Form im Lehrbuch von Jarchow, Theorie und Politik des Geldes. Lagerhaltungsansatz: S. 25 - 31, Abschnitt II 1 b, "Kassenhaltung unter dem Gesichtspunkt der Kostenminimierung" ;Spekulationskasse: S. 40 - 43 , b  Abschnitt II.3 a) "Spekulative Kassenbestände bei sicheren Erwartungen und einem Wertpapier" Diese Darstellungen sind optimal zur Wiederholung der Vorlesung und zur Ergänzung Ihrer Mitschrift geeignet.
Einführung,       Zur allgemeinen Einführung in die Geld- und Finanzmärkte lesen Sie bitte:  Jarchow. I. Grundlagen (Wesen und Erscheinungsformen des Geldes; Geldschöpfung und Geldvernichtung);  II. Einzelwirtschaftliche Analyse von Kasse (Transaktionskasse; Spekulationskasse)

zu den Abschn.  11 und 12 der Vorlesung:

IS/LM-Modell: grafische und algebraische Entwicklung und Anwendungen:
Blanchard,  Kap. 5 , Kap. 22 (Die makroökonomische Analyse von Finanzkrisen, Das Beste, was in einem Lehrbuch zu der Problemsituation "Finanzkrise" zu finden ist.)),
Kap.23 (Depression und Deflation)
Kap. 26 (Die Geldpolitik-eine Zusammenfassung) ;  Kap.27 (Die Fiskalpolitik- Eine Zusammenfassung).
Mankiw,     Kap. 9,  Kap. 11 "Gesamtwirtschaftliche Nachfrage II",  14 "Stabilisierungspolitik"
Mankiw,  "Die offene Volkswirtschaft in kurzfristiger Betrachtung" Kap. 12 bzw 13 Flexible Preise ,(AS/AD-Modell)
Romer, D. , Keynesian Macroeconomics without the LM-Curve, in: Journal of Economic Perspectives, Vol. 14. , 2000, S. 149 - 169.
Zur Griechenland-Krise: Hans-Werner Sinn, Die griechische Tragödie, ifo Schnelldienst, Sonderausgabe 29. Mai 2015 :
download:  http://www.cesifo-group.de/DocDL/SD_Mai_2015_Sonderausgabe_1.pdf

IS/LM Anwendungsbeispiele
In der letzten Vorlesung werden praktische und aktuelle  Anwendungsbeispiele mit den erarbeiteten Modellen diskutiert.
 

Hausaufgaben und Materialien zu jeder einzelnen Vorlesung:

Die folgenden Beispielaufgaben dienen  (neben den in der Vorlesung angegebenen Lehrbuch-Kapiteln) zur Nachbereitung und Verständnis-Kontrolle des gerade in der lfd. Vorlesung behandelten Stoffes und sollten am besten jeweils direkt nach den Vorlesungen von Ihnen selbständig gelöst werden.
Fragen bei der Lösung der Hausaufgaben und  offene Fragen zum Stoff können Sie regelmäßig mit mir in meinen Sprechstunden diskutieren.

Für sämtliche schriftlichen Lösungen beachten Sie bitte:
In einer Klausur müssen alle Aufgaben systematisch, vollständig und ausführlich bearbeitet und gelöst werden.
Bitte üben Sie dies beizeiten! Lesen Sie die Fragen daher sehr sorgfältig und  genau und bearbeiten Sie die gekennzeichneten Teilfragen in der vorgegeben Reihenfolge. Ergebnisse ohne transparenten Ansatz, ohne Berechnung und ohne ökonomische Begründung werden nicht als vollständige Lösungen gewertet. Zeichnungen und Skizzen müssen vollständig beschriftet sein.
Zur Selbstkontrolle Ihrer Ergebnisse werden den Hausaufgaben z.T. Lösunghinweise und numerische Ergebnisse in Klammern beigefügt.
 
 

(Verfügbar jeweils ab dem Wochenende nach der Vorlesung)
 

v01_bscvwl17.pdf
Lösungs-Hinweis zu  Frage 15:
Man zeichne die beiden Produktionsmöglichkeitenkurven (PMK) von W und von F und erkenne, dass W in beiden Tätigkeiten absolut produktiver ist als F.
Die O´Kosten der Produktion einer zusätzlichen Tür (T)   dF/dT  sind aber bei W 5/3 Fenster (F) und bei Franz nur 1/1 F, wogegen die O´Kosten  eines zusätzlichen Fensters dT/dF  bei Franz 1 T sind, bei W aber nur 0,6 T. Damit hat F komparative Kostenvorteile bei der Produktion von T (und W komp. Vorteile bei der Produktion von F).
Wenn nur F gefragt sind, produzieren beide nur F, max bis zu 150 F. Wenn nur T gefragt sind, produzieren beide nur T (max  110). Sollen sowohl F als auch T produziert werden, so könnte man die Gesamtproduktionszeit bei beiden in gleicher Weise auf die Produktion von F und T aufteilen. (ZB 50:50, dann werden genau 75 F und 55 T von beiden zusammen hergestellt).
Besser wäre eine Spezialisierung nach komparativen Vorteilen: Man beginnt auf der Ordinate bei 150 F. Falls jetzt auch T gefragt sind, beginnt zunächst nur Franz mit der Produktion von T, weil er einen komparativen Vorteil hat. W dagegen bleibt bei der Produktion von F, bei denen er wiederum einen komparativen Vorteil hat.
Die PMK von Franz setzt also oben am Ordinatenabschnitt bei F=150 an und verläuft mit der Steigung -1, also rechts von der PMK bei schematischer Zeitaufteilung (Steigung -1,36).
Erst, wenn Franz nur noch T produziert (Im Punkt 150-50=100 F und T=50) und noch mehr Türen verlangt werden als 50, kommt W ins Spiel und fängt auch an, Türen zu produzieren. Seine PMK setzt im Punkt (F-100 ; T=50) an und geht mit der Steigung -1,6 nach unten bis zum Punkt T =110 auf der Abzisse, wo beide nur noch T produzieren.
Diese geknickte PMK liegt rechts von der schematischen PMK, man kann also mehr produzieren (ausser auf den Achsenabschnittspunkten).
Lösung also: Franz spezialisiert sich ganz auf T und stellt 50 T her. Willi kann die geforderten 80 bestellten F produzieren und hat noch 1/5 seiner Arbeitszeit verfügbar, in der er z.B. noch 12 T herstellen kann.  Insgesamt können 80 F und 62 T hergestellt werden, sodass der Auftrag ohne Problemeabgewickelt werden kann.

Folien aus der Vorlesung zur Spezialisierung und Außenhandel

In der Volkswirtschaftslehre unterstellt man häufig eine sog. Cobb-Douglas-Produktionsfunktion. Diese Funktion wird den meisten Modellen zugrunde gelegt, daher sollte man ihre Eigenschaften studieren:
Mankiw, Kap.3.1;3.2  und den Anhang: Die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion /Blanchard,Illing Kap.11 Anhang: Die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion sowie das in der letzten Vorlesung verteilte hand-out. Bitte tragen Sie auf dem Blatt die folgende Legende nach:
Y = Produktionsmenge /  K = Einsatzmenge des Produktionsfaktors Kapital  /  L = Einsatzmenge des Produktionsfaktors Arbeit /  A  gegebener Parameter der Funktion (Neutraler Technischer Fortschritt) / alpha weiterer Parameter der Funktion (alpha = (dY/dK).(K/Y)  partielle Produktionselastizität des Faktors Kapital.
Für die Herleitung einer konvex nach aussen gekrümmten Produktionsmöglichkeitskurve haben wir für beide Güter jeweils eine C-D-Funktion mit sinkenden Grenzerträgen des variablen Faktors Arbeit unterstellt, während der Faktor Kapital jeweils konstant gehalten wird.(2. partielle Ableitung der Produktion nach dem Arbeitseinsatz ist kleiner Null).

Eigenschaften der C-D-Funktion

Warum Ökonomen Elastizitäten benutzen

Weltölmarktgrafik zur Marktanalyse mit Angebots- und Nachfrage-Schocks

v02_bscvwl17.pdf

v03_bscvwl17.pdf
Lösungshinweis zu Frage 30: Zunächst berechnen Sie die inländische Gleichgewichtsmenge Q* (50 Mill Pfund) und den Gleichgewichtspreis p* (100 Cent bzw 1$) bei Autarkie. Bei einem Weltmarktpreis von 60 sind die Importe gleich 60 Mill. Pfund. Bei einem Zoll von 40Cent erhöht sich der effektive Preis im Inland auf 1$ und die Ímporte sinken auf Null.
Die Konsumentenrente sinkt durch den  Zoll von 49 Mill $ auf 25 Mill $, sinkt also um 24 Mill $. Die Produzentenrente steigt gleichzeitig um 12 Mill $.Da  der Staat keine Zolleinnahmen aufweist, ist der Nettowohlfahrtsverlust durch den Zoll gleich $12 Mill.

v04_bscvwl17.pdf

v05_bscvwl17.pdf

Zur Vereinfachung Ihrer Mitschrift:
Bitte laden Sie sich folgende Diagramme aus dem Mankiw herunter und bringen die Ausdrucke zur Vorlesung am 11.5. mit:  Abbildungen zum Solow-Modell

v06_bscvwl17.pdf

v07_bscvwl17.pdf

Lesenswerter Artikel zur Beurteilung der Theorien von Keynes keynes_FAZ.pdf

v08_bscvwl17.pdf

v09_bscvwl17.pdf

 Zur allgemeinen Einführung in die Geld- und Finanzmärkte lesen Sie bitte:  Jarchow. I. Grundlagen (Wesen und Erscheinungsformen des Geldes; Geldschöpfung und Geldvernichtung);  II. Einzelwirtschaftliche Analyse von Kasse (Transaktionskasse; Spekulationskasse) Einführung,
Nützliche Literaturhinweise zum Vorlesungsabschnitt "Geld- und Finanzmärkte". siehe:   Literaturhinweise
Sie finden die Zusammenstellung  der verschiedenen Geldmengen hier als link zum download: Geldmengengesamtheiten

aus der Vorlesung:  Übersichtsfolie Geldmarkt_Gütermarkt

v10_bscvwl17.pdf
Corrigendum:
Aufmerksame Teilnehmerinnen haben 2 Druck-Fehler in den Hausaufgaben 133 u. 139d aufgespürt, herzlichen Dank für die schnelle Information: Bitte korrigieren Sie :
Frage 133.  "Ein Wirtschaftssubjekt mit nominalem Einkommen von P.Y = 100 Euro wird 20 Euro Kasse halten". Dann ist sein Kassenhaltungskoeffizient natürlich k = M/(P.Y) = (M/P)/Y = 0,20.
Frage 139d; letzter Satz: "In der Folge der steigenden Marktrendite r wird die gewünschte Kassenhaltung reduziert, bis das Geldmarktgleichgewicht erreicht wird."

v11_bscvwl17.pdf

v12_bscvwl17.pdf

Zinsen auf zehnjährige Staatspapiere der Euroländer
 

Organisatorische Hinweise
Bitte erscheinen Sie rechtzeitig in Ihrem Klausurraum, damit Ihnen Ihr persönlicher Platz zugeteilt werden kann.
Gestattet sind nur: Stifte, Lineal und ein einfacher Taschenrechner; Ausweis bitte mitbringen.
Nicht gestattet sind: Sämtliche Unterlagen, Bücher, Skripte, Handys
Verwendung eigenen Papiers ist nicht gestattet;Das Papier für die Klausur wird Ihnen gestellt.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg für die Abschlußklausuren!
Alle Klausurergebnisse und weitere Informationen finden Sie ab Anfang August 2017 nur auf unserer STINE-Seite!

   (Stand vom 24.07.2017)